Lösungen durch Systemaufstellungen

  • bezogen auf die Familie, die Partnerschaft, den Beruf
  • bei transgenerationalen Problemen (Auswirkungen/Verarbeitung von Kriegstraumata z.B. der Eltern oder Großeltern)
  • bei ganz individuellen Fragestellungen und Notlagen

Die Integration von Aufstellungen in meine therapeutische Arbeit erlebe ich als eine große Bereicherung. In kürzester Zeit wird Wesentliches sichtbar und vor allem spürbar und macht neue Verarbeitungs- und Heilungsschritte möglich.

Nun gibt es verschiedene Aufstellungsmethoden. Ich habe mich bewusst vor Jahren für eine Ausbildung (in systemischer SELBST-Integration) bei dem erfahrenen Psychiater Dr. Ernst-Robert Langlotz in München entschieden, da diese Methode immer die Verbesserung der persönlichen Stabilität im Fokus hat, nicht grenzenlos aufdeckt, sondern den Kontakt und die Verbindung zu haltgebenden SELBSTanteilen bestärkt und spürbar werden lässt, die persönliche Autonomie stärkt.

Den eigenen seelischen Raum zu spüren, ihn ernst zu nehmen, ihn zu beschützen, damit sich SELBST, die eigene Würde zu beschützen und sich aus ungesunden Abhängigkeiten zu lösen, sind wichtige, gesundheitsfördernde und sinnstiftende Bestandteile. Sie schaffen neues Selbst-Wert-Gefühl und  können zu tiefer Versöhnung mit sich selbst führen (Selbstintegration).

Probleme in der Gegenwart, die zu dem Aufstellungswunsch führen, können sein:

  • Beziehungsprobleme wiederholen sich, privat oder auch am Arbeitsplatz.
  • Sie haben Autoritätsprobleme, legen sich mit jedem Vorgesetzten an.
  • Sie können sich besser in andere Menschen einfühlen als in sich selbst, verlieren sich schnell.
  • Sie spüren, dass alte Erfahrungen Ihre Paarbeziehung oder auch den Umgang mit Ihren Kindern negativ beeinträchtigen.
  • Erfahrungen Ihrer Kindheit oder auch die Kriegserfahrungen Ihrer Eltern oder Großeltern wirken sich auf Ihr Leben aus. Das alleinige Wissen darüber führt zu keiner positiven Veränderung.
  • Ihnen gehen Konflikte sehr nahe. Sie sind nach Auseinandersetzungen extrem erschöpft und brauchen viel Zeit, sich wieder zu erholen.
  • Sie trauern schon seit Jahren, leiden endlos an dem Verlust eines geliebten Menschen und finden keinen Weg aus der Trauer in Ihr eigenes Leben.
  • Sie stellen oft zwar mit Humor fest, dass sie ein "Helfersyndrom" haben, leiden aber zunehmend an den Auswirkungen, kämpfen mit Burn-Out und chronischer Erschöpfung. Sie merken, dass Sie häufig selbst-los handeln und Ihre eigenen Bedürfnisse eigentlich kaum spüren oder ernst nehmen.
  • Sie leiden an Ihren unkontrollierten, heftigen Aggressionen oder stellen fest, dass Sie sich eigentlich nie aufregen und es Ihrem Umfeld immer recht machen wollen.
  • .....

Manchmal schließen sich alte Wunden nicht, können einfach nicht vernarben, bleiben dadurch aktuell, auch wenn schon viele Jahre vergangen sind. Die Zeit heilt die Wunde nicht ...

Ziel einer Aufstellung ist es, ein tiefes Gefühl für sich selbst zu entwickeln, damit gesunde Grenzen, die es dem Menschen ermöglichen, sich zu behaupten, innere Freiheit zu spüren, eine Ausgangsbasis, um erfüllende Kontakte und Beziehungen leben zu können statt permanent in Gefahr zu kommen, sich selbst aufzugeben.

Manchmal hat man nun durch die Erziehung, durch bisherige Beziehungserfahrungen, durch traumatische Erlebnisse (Verluste, Gewalt, Grenzverletzungen) kein Gefühl für einen eigenen seelischen Raum entwickeln können oder gelernt, diesen anderen Menschen (dem Partner, den Eltern, der Arbeit ...) ganz selbst-los zur Verfügung zu stellen, um das Leben überhaupt bewältigen zu können. Als Folge ist ein Mensch nicht zuhause in sich, spürt sich nicht, neigt häufig zu Co-Abhängigkeit und symbiotischem, grenzenlos verschmelzendem Verhalten mit seinen Mitmenschen.  

In der „systemischen SELBST-Integration“ werden  Muster, alte Beziehungserfahrungen und deren Auswirkungen auf das HEUTE bewusst gemacht. Mit Hilfe von heilsamen und kraftgebenden Ritualen werden abgespaltene Selbst-Anteile wieder integriert. Ziel einer Aufstellung ist es, den eigenen Selbstwert zu spüren und einen eigenen inneren seelischen Raum zu entwickeln, ein Gefühl für die eigene Würde.

Das „Familienstellen“ schafft eine sehr tiefe Verbindung zu dem eigenen Selbst und ist sehr Kraft gebend. Es fördert die gesunden Grenzen zu anderen Menschen, man verschmilzt nicht mehr automatisch mit den Bedürfnissen und Emotionen anderer, sondern gewinnt an Stabilität, setzt dazu Selbstbehauptungskräfte frei und entwickelt eine gesunde Distanz. Dadurch erfährt man ganz neue Freude am eigenen kostbaren Leben.


Aufstellungen sind sowohl in Einzeltherapie möglich als auch in regelmäßig stattfindenden Gruppen.  

Aufstellungstage: jeweils 9 - 18 Uhr

noch offene Termine in 2018:
08.12.18

22.09.18

11.08.18

Kosten:
jeweils 120 Euro mit eigener Aufstellung, 80 Euro ohne eigene Aufstellung

Bitte unbedingt verbindlich per Mail anmelden, damit ein Platz fest reserviert ist.
 
Anmeldung unter:
info@heike-frank-gestalttherapie.de

Vielleicht suchst du ja nach einer festen Gruppe, in der Aufstellungen stattfinden, aber eben nicht nur. Schau dir auch meine Gruppenangebote an unter "Besinnung und Bewegung" und unter "Burn-Out-Prophylaxe". In diesen Gruppen wird mit Hilfe von Aufstellungen, aber auch mit Hilfe von intensiver Körpertherapie und Meditationen nach Wegen gesucht, die dir helfen, mit dir achtsamer und liebevoller umzugehen und an Stabilität und Lebensfreude zu gewinnen.


Gestalttherapeutin (DVG, IGW)
Lehrtherapeutin
Supervisorin (DVG)
Gestalttherapeutin für Kinder und Jugendliche (DVG)
HP Psychotherapie

HEIKE FRANK

Praxis für
Gestalttherapie, Supervision & Coaching

Bahnhofstraße 42a
36341 Lauterbach

Zusätzliche Praxisadresse:
Forsthausweg 17
36355 Grebenhain-Hochwaldhausen

Telefon: 06641 6466884
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