Lehrergesundheit

Supervision und Leitungscoaching sind wichtige Bestandteile der Professionalisierung und erweitern das Instrumentarium im Umgang mit den umfangreichen Herausforderungen in dem sich laufend verändernden Schulalltag. Selbstwirksamkeit und Gesundheit sind permanent in Gefahr. Steuern Sie dagegen!

Neben Supervision und Leitungscoaching biete ich folgende Seminare an, als Vorträge oder als Tagesveranstaltungen für Kollegien oder im Rahmen von Fortbildungen und pädagogischen Tagen.

 

1. Lehrer am Limit – mehr Gelassenheit und Stabilität im Hamsterrad Schule

Gegensteuern durch Strategien der Selbstunterstützung

Verhaltensauffällige Schüler – Elterngespräche – Dienstbesprechungen – neue Verordnungen – Lärm – Reizüberflutung – Konfliktsituationen – immer schnell umschalten - bewegende Momente – innerer Druck – Stresssymptome – Klassenleitung – Inklusionschaos - Vertretungsstunden - Unsicherheiten ... das Hamsterrad der Anforderungen dreht sich schneller und schneller ...

Auch engagierte und motivierte Lehrerinnen und Lehrer beschreiben ihren Arbeitsalltag häufig als erschöpfend, leiden unter dem Verlust ihrer Ideale und Hoffnungen bezogen auf den gewählten Beruf. Sie kämpfen, haben aber vielfach das Gefühl, schleichend mehr und mehr Energie im System Schule zu verlieren.

Deshalb ist es wichtig, gesunde Strategien im Umgang mit sich selbst und auch miteinander im Kollegium entgegenzusetzen, um Kraft und Kompetenz nicht auszuhöhlen.

Gerade durch Verständnis und Wertschätzung der zahlreichen Facetten des Berufsalltags möchte ich Sie dazu motivieren, die so wichtigen Wege der Selbstunterstützung zu beschreiten, die zu mehr Gelassenheit und Souveränität im Umgang mit den täglichen Herausforderungen führen. Welche Schritte führen in mehr Selbstwirksamkeit und Kompetenz und damit letztendlich in berufliche Zufriedenheit und mehr persönliche Stabilität? Lernen Sie einzelne Bausteine kennen, die Ihnen Perspektiven zur Bewältigung Ihres Arbeitsalltags vermitteln und erfahren Sie deren Wirkung.

Im ganz praxisnahen Workshop geht es um:

  • Eigene Ressourcen und Potenziale
  • Übungen zur Selbstwahrnehmung
  • Umgang mit Grenzen – dürfen Lehrer Grenzen haben?
  • Wie funktioniert Selbstberuhigung
  • Konstruktiver Umgang mit Unsicherheiten
  • Innere Ruhe fördernde Übungen und Strategien kennenzulernen
  • Reflexion eigener Problembewältigungsmuster
  • sich schwächende und stärkende eigene Haltungen bewusst zu machen

 

2. Inseln der inneren Ruhe

Wege in Selbstberuhigung und Kräftigung

Ohren haben keine Rollläden und können sich nur schwer gegen den sie umgebenden Lärm verschließen. Die permanente Reizüberflutung erschöpft Lehrerinnen und Lehrer und verstärkt das Gefühl des Ausgeliefertseins. Deshalb ist es wichtig, gesunde Strategien im Umgang mit sich selbst entgegenzusetzen, um Kraft und Kompetenz nicht auszuhöhlen.

Ziel des ganz praktischen Workshops wird es sein:

  • innere Ruhe fördernde Übungen und Strategien kennenzulernen
  • sich schwächende und stärkende eigene Haltungen bewusst zu machen
  • neugierig auf den Umgang mit sich selbst zu machen und die kraftgebende Selbstwahrnehmung zu fördern
  • Kennenlernen der eigenen Ressourcen und Potentiale
  • mögliche Wege der Stressbewältigung und Stressprävention

 

3. Grenzenlose Kinder im Schulalltag – die Lebenswirklichkeit heutiger Kinder und Jugendlicher

Über die Auswirkungen von Halt und Haltlosigkeit – praxisnahe Fortbildung zum Umgang mit verhaltensauffälligen Kindern und Jugendlichen (nicht nur mit ADS/H) im Schulalltag / Förderung von Ruhe, Konzentration und Leistungsfähigkeit

Selbsterfahrung, Fallbesprechungen, Aufstellungen, Supervision eigener Anliegen

Immer mehr Kinder und Jugendliche fallen durch starke Unruhe, aggressives und rücksichtsloses Verhalten, völlige Abwesenheit, Konzentrationsschwächen oder andere Teilleistungsschwächen auf. Lehrerinnen und Lehrer stoßen im Umgang mit diesen Kindern oft an ihre Grenzen, Eltern sind vielfach überfordert und hilflos im Erziehen ihres Kindes. Im Rahmen von Inklusion steigen aktuell die Probleme noch massiv an, da es vielfach noch keine sinnvollen und wirksamen Lösungen in der Umsetzung des Inklusionsauftrages gibt.

Dazu kommt die zunehmende Sorge bezogen auf den Schulerfolg. Eintretender Leistungsabfall, meist verbunden mit weiteren Konfliktfeldern im häuslichen Bereich, führt häufig zu Schulversagen, d.h. zu Sitzen bleiben, Schulwechsel, manchmal bis hin zur Schulverweigerung. Für diese Kinder und Jugendliche ist eine begabungsadäquate Förderung und Unterstützung notwendig, da sie oft einen Schulabschluss weit unter ihren Möglichkeiten machen.

Lernen Sie, wie Sie diese Kinder erreichen, wie Sie auf destruktives und selbstschädigendes Verhalten einwirken können. Durch Ihre richtigen Interventionen tragen Sie dazu bei, dass z.B. Aggressionen nicht eskalieren oder Ihre Schüler lernen, sich länger oder überhaupt zu konzentrieren.

Kinder und Jugendliche entwickeln auch in der Schule kreative Überlebenswege, um schwere Belastungen, ausgelöst u.a. durch familiäre Krisen, Verluste, Versagensängste, Bindungsabbrüche oder durch traumatische Erfahrungen stemmen zu können. Sie retten sich häufig durch selbstschädigende Verhaltensweisen, die aber wichtige und zu würdigende „Krücken“ zur Lebensbewältigung darstellen.

„ich bin immer schuld“.... „ich brauch keine Hilfe“.....“ich kann alle am meisten auf die Palme bringen, wenn ich provoziere“.... “es lohnt sich doch nicht, sich anzustrengen“... “ich bin immer schuld“.... “mein Leben wird sowieso wie das von meiner Mutter“.....“mir glaubt doch keiner“....

Was vermittelt Kindern und Jugendlichen Halt, Stabilität und überhaupt Neugier auf ihren eigenen Lebensweg? Und damit auch Lust auf die Schule? Damit sie Fähigkeiten wie Anstrengungsbereitschaft, Frustrationstoleranz, sich einfügen in eine Gruppe überhaupt entwickeln können. Gerade die Gestaltpädagogik macht berührende Zugangswege zu verletzten Kindern und Jugendlichen möglich, die Schutz suchen hinter ihren destruktiven Verhaltensweisen. Wie komme ich mit diesen Mädchen und Jungen in Kontakt? Wie würdige ich Überlebenswege, biete aber zusätzlich neue Erfahrungen im Umgang mit Schulfrust, Misstrauen und Versagenserfahrungen an?

Ziele und Inhalte:

  • Zur pädagogischen Haltung im Umgang mit grenzenlosen Kindern und Jugendlichen
  • Do's und Don'ts im Unterricht
  • Informationen über ADS/H, Trauma, Kontaktstörungen
  • Unterstützungswege für Kinder und Jugendliche
  • Vermittlung von Konzentrationshilfen
  • Elterninfos/Hilfestellungen für die Zusammenarbeit mit Eltern


Es ist wichtig, (diese) Kinder zu fördern, damit sie leistungsfähiger und belastbarer werden und damit eher den Schulabschluss machen können, der ihrer Begabung entspricht. Dazu gewinnen haltlose Kinder durch die adäquate Förderung an Selbstwertgefühl und verantwortungsvollem Verhalten gegenüber sich selbst und ihrer Umwelt. Es darf einfach nicht sein, dass diese Kinder ausgelesen werden, obwohl sie sicherlich "nerven", sehr anstrengend sind, viel Aufmerksamkeit fordern sowie oft auch viel Ärger bei den Mitschülern auslösen. Erwachsene wie Kinder benötigen Unterstützung, um neue Wege zu entwickeln.


Gestalttherapeutin (DVG, IGW)
Lehrtherapeutin
Supervisorin (DVG)
Gestalttherapeutin für Kinder und Jugendliche (DVG)
HP Psychotherapie

HEIKE FRANK

Praxis für
Gestalttherapie, Supervision & Coaching

Bahnhofstraße 42a
36341 Lauterbach

Zusätzliche Praxisadresse:
Forsthausweg 17
36355 Grebenhain-Hochwaldhausen

Telefon: 06641 6466884
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